Lebensqualität! Lebensqualität?
Der Begriff Lebensqualität wird äusserst vielfälltig verwendet. Die stiftung lebensqualität befasst sich in ihrer Tätigkeit mit den subjektiv erfahrbaren Aspekten der Lebensqualität.
Die stiftung lebensqualität entwickelt ein Lebensqualitätsmodell, welches Menschen hilft, die Bedeutung der individuellen Lebensqualität und deren Dimensionen zu verstehen. Ausgangslage für dieses Modell ist das Dornbirner Lebensqualitätsmodellt (Hennessey, Mangold 2007), das anlässlich eines Interreg Projektes im Raum Bodensee entstanden ist. Das Modell wird immer weiter differenziert. Die subjektive Lebensqualität wird von den folgenden fünf Dimensionen beeinflusst: Autonomie / Selbständigkeit / Partizipation / Bewegungskompetenz / Sinn. Diese fünf Dimensionen beeinflussen nicht nur die Lebensqualität des einzelnen Menschen. Sie gelten ebenso für das soziale Umfeld: die Angehörigen, das Pflege- und Betreuungspersonal, TherapeutInnen und für die Führungskräfte in Institutionen.
Die stiftung lebensqualität hat sich zum Ziel gesetzt, die wesentlichen Dimensionen der subjektiv erfahrbaren Lebensqualität zu erforschen. Dafür gründet die Stiftung eine 'Erfahrungs- und Denkwerkstatt', in welchem PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen zusammenfinden um gemeinsam zu forschen und zu entwickeln. Die ersten Resultate dieses Forschungsprozesses werden im Herbst 2011 veröffentlicht.


